Open Source · MIT-Lizenz · Selbst gehostet mit Docker

Open-Source-Indoor-Mapping-Software zum Selbsthosten

Spatial Map gibt es auch als Open-Source-Indoor-Mapping-Software. Derselbe Editor und derselbe 3D-Viewer, die unter app.spatialmap.io laufen, liegen unter MIT-Lizenz auf GitHub: Repository klonen, kostenloses Mapbox-Token eintragen und mit Docker Compose auf dem eigenen Server starten. Aus PDF- und DWG-Grundrissen werden mehrgeschossige Indoor-Karten mit Ihren eigenen Daten und Berichten – ohne Tarife und ohne Limits.

GitHub-Sterne für Siraj-zaki/spatial-map

Zuletzt aktualisiert:

Keine Kreditkarte. Läuft im Browser. Pro kostet 60 $ pro Monat für bis zu 4 Standorte. Demo vereinbaren

Crestline Fulfillment Center (Fulfillment-Center) im 3D-Viewer von Spatial Map mit Live-Gerätemarkern
Crestline Fulfillment Center
Crestline Fulfillment Center aus der Cloud-Demo. Die Open-Source-Edition ist derselbe Editor und Viewer – auf Ihren eigenen Servern.
Lizenz – nutzen, ändern, weitergeben
MIT
docker compose up -d
1 Befehl
Sprachen der Oberfläche, darunter Deutsch
6
Fertige Berichte im mitgelieferten Demo-Workspace
84

Was die Open-Source-Edition ist

Es ist die Spatial-Map-App selbst, kein abgespecktes Beispiel: eine React- und TypeScript-Single-Page-App auf Mapbox GL, eine Go-API, PostgreSQL mit PostGIS, MinIO für Dateien und Redis – als ein Docker-Compose-Projekt. Selbst gehostet ist alles freigeschaltet: keine Tarife, keine Standort-Limits, keine Abrechnung.

Gewählt wird sie, wenn Daten im eigenen Netz bleiben müssen, wenn der Code angepasst werden soll oder wenn ein Team eine Indoor-Map-Lösung gründlich prüfen will. Wer keine Server betreiben möchte, nutzt die Cloud-Version – dasselbe Produkt, für Sie betrieben.

  • Facility-Editor – PDF-, DWG- oder Bild-Grundrisse importieren und Flächen, Wände, Türen, Treppen, Aufzüge, Regale, Marker, Beschriftungen und 3D-Modelle zeichnen.
  • Live-3D-Viewer – jede Etage, jedes Regal und jede Fläche auf einer echten Karte, eingefärbt nach Ihren Regeln, mit schreibgeschützten Freigabelinks.
  • Tabellen und Data Links – Tabellen mit CSV/XLSX-Import und eigener REST-API, REST-Quellen und Data Links, die Zeilen per Name, Code oder Koordinaten an Formen binden.
  • Berichte und Dashboards – Berichts-Builder mit KPIs, Diagrammen, Tabellen und Filtern sowie ein Vollbild-Kartenlayout, das sich selbst aktualisiert.
  • Workspaces, Rollen und Lösungen – Owner, Admin, Editor und Viewer; sechs Sprachen, helles und dunkles Design.

Was Sie beim Selbsthosten übernehmen

Einige Aufgaben erledigt sonst die Cloud-Version für Sie. Für eine Docker-App ist nichts davon ungewöhnlich:

  • Ein Mapbox-Access-Token (Mapbox hat ein kostenloses Kontingent) für Grundkarte und 3D-Darstellung.
  • SMTP für Registrierungs- und Passwort-Codes – bis dahin stehen die Codes im API-Log.
  • Ein TLS-Reverse-Proxy (Caddy, nginx oder Traefik) vor Port 3000 und echte Secrets: Mit SPATIAL_MAP_MODE=production startet die App nicht mit Platzhaltern.
  • Backups und Updates von Datenbank und Objektspeicher; neue Versionen erscheinen als GitHub-Releases.

Lizenz, Dokumentation und Mitwirken

Der Code steht unter MIT-Lizenz: kommerziell nutzen, ändern und weitergeben ist erlaubt, solange der Lizenzhinweis erhalten bleibt. Die mitgelieferten 3D-Modelle stehen unter CC BY 4.0 und brauchen eine Namensnennung; Kartendaten © Mapbox und © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Die Anleitungen unter spatialmap.io/docs (Englisch) beschreiben die Cloud-Version und gelten auch für die selbst gehostete Edition. Issues und Pull Requests sind auf GitHub willkommen.

Open-Source-Edition und Cloud-Version im Vergleich

Derselbe Editor, Viewer, dieselben Data Links und Berichte. Der Unterschied: wer den Betrieb übernimmt.

Open Source (selbst gehostet)Cloud (spatialmap.io)
Lizenz und PreisMIT, kostenlos7 Tage kostenlos, danach Pro für 60 $/Monat oder 600 $/Jahr
LimitsKeine – alle Funktionen freigeschaltetPro umfasst bis zu 4 Standorte pro Workspace
BetriebIhre Server oder Ihr Cloud-Konto, mit Docker ComposeBetrieben unter app.spatialmap.io
Mapbox und E-MailEigenes Mapbox-Token und eigener SMTP-ServerInklusive
Updates und BackupsÜbernehmen Sie; Versionen als GitHub-ReleasesÜbernehmen wir
KI-GrundrisswerkzeugOptionaler Worker (docker compose --profile ai), der Räume und Wände zur Prüfung vorschlägtDemnächst
HilfeGitHub-Issues und Pull RequestsE-Mail-Support und Services

Schnellstart mit Docker

Sie brauchen Docker mit Compose v2.20 oder neuer und ein kostenloses Mapbox-Access-Token.

bash·Terminal
git clone https://github.com/Siraj-zaki/spatial-map.git
cd spatial-map
cp .env.example .env          # set VITE_MAPBOX_ACCESS_TOKEN=pk....
docker compose up -d          # first run builds the images (a few minutes)

# open http://localhost:3000 and sign up; without SMTP the code is in the API log:
docker compose logs api | grep -i "verification code"

Mit docker compose pull vor up nutzen Sie die veröffentlichten Images statt eines eigenen Builds. Alle Optionen sind in .env.example dokumentiert.

So setzt Spatial Map es um

Vom Klonen zur Live-Indoor-Karte in vier Schritten

  1. 01

    Mapbox-Token holen

    Ein kostenloses öffentliches Token im Mapbox-Konto anlegen und in .env eintragen.

  2. 02

    Stack starten

    docker compose up -d ausführen; der erste Build dauert einige Minuten. Port 3000 öffnen und registrieren.

  3. 03

    Gebäude abbilden

    Demo-Workspace öffnen oder einen Standort anlegen, PDF- oder DWG-Grundriss importieren und in 3D nachzeichnen.

  4. 04

    Daten senden

    Zeilen per Bearer-Token an die REST-API einer Tabelle senden, Tabelle mit Formen verknüpfen – die Karte aktualisiert sich.

Was Teams damit bauen

Alle Anwendungsfälle funktionieren in beiden Editionen gleich; die Demos stammen aus dem Cloud-Showcase.

Lagerbestand auf dem Hallenplan

Regale und Lagerplätze nach WMS-Bestand eingefärbt – im eigenen Netz.

Asset-Tracking im Gebäude

Getaggte Geräte aus RFID oder BLE, Raum für Raum über mehrere Etagen.

Kühlketten-Monitoring

Temperatur- und Feuchtesensoren in den Räumen, die sie messen, mit Verlauf und Berichten.

Live auf echten Demo-Standorten

Fiktive Namen, echte Grundrisse, Live-Sensoren, RFID, BLE-Tags und Gateways – jeden Standort direkt im Browser öffnen.

Alle 13 Demo-Standorte

Open-Source-Indoor-Mapping – häufige Fragen

Ja. Der Code steht unter MIT-Lizenz; Sie dürfen ihn betreiben, ändern und kommerziell nutzen. Kosten entstehen nur für Ihre Server und – oberhalb des kostenlosen Kontingents – für Mapbox.

Es ist dieselbe App. Selbst gehostet gibt es keine Tarife oder Limits, und Betrieb, E-Mail, Updates und Backups liegen bei Ihnen. Die Cloud-Version kostet nach 7 Tagen Test 60 $ im Monat für bis zu 4 Standorte.

Docker mit Compose v2.20 oder neuer und ein kostenloses Mapbox-Token. Das Compose-Projekt startet PostgreSQL mit PostGIS, MinIO, Redis, die Go-API und die Web-App.

Als Issue oder Pull Request im Repository auf GitHub. Sicherheitslücken bitte vertraulich melden, wie in SECURITY.md beschrieben.

Selbst betreiben – oder von uns betreiben lassen.

Repository klonen und in Minuten mit Docker starten – oder die Cloud-Version kostenlos testen und auf eigene Server verzichten.